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Wirklichkeit und Wunsch: Kind und Karriere

Gretchenfrage:
Kind oder Karriere?
Die Antwort auf die Frage nach Kind oder Karriere beantworten die meisten klar mit Familie. Welchen Einfluss der Job für die Familienplanung hat, ist bei den Befragten umstritten: So sagen 43 Prozent, dass er keinerlei Einfluss hat. Den größten positiven Einfluss hat eine familienfreundliche Unternehmenskultur. Als negativen Einfluss der Arbeit empfinden die Befragten die mögliche Doppelbelastung oder einen potenziellen Karriereknick. Wünsche für eine bessere
Vereinbarkeit von Familie und Beruf:
67% Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf können die meisten der Befragten Arbeitszeit und -ort flexibel wählen – das wünschen sich auch die meisten in Zukunft. Sehr selten gibt es Maßnahmen wie Betriebskita, dabei ist das einer der Top-Wünsche. Innovative Ansätze wie Jobsharing sind praktisch nicht vorhanden, werden aber auch am wenigsten als Maßnahme favorisiert. 45% Entgegenkommen bei familiären Belangen 46% 24% würden sich eher für die Karriere entscheiden. würden sich eher für Familie entscheiden. 43% Unterstützung bei Kinderbetreuung
Elternzeit ein Frauenthema?

Ein Dauerbrenner ist die Vereinbarkeit von Familie und Karriere, was nicht mehr nur ein Thema für Frauen ist. Der Anteil der Väter, die Elternzeit nehmen, steigt konstant an wobei die meisten Männer das Minimum von zwei Monaten zu Hause bleiben. Dennoch: Auf die Frage, ob der Gesetzgeber die Elternzeit gleichermaßen aufteilen sollte, sind 72 Prozent der Meinung, dass dies nicht gesetzlich geregelt werden soll.

Unternehmen sind nun gefragt!

Im Wettbewerb um gute Fachkräfte sollten Unternehmen für Mitarbeiter mit Familien mehr bieten, um sich auch als Arbeitgeber gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Denn aufgrund der hohen Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt akzeptieren Erwerbstätige eine schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht mehr – sondern suchen sich im Zweifel eine andere Stelle.

Wirklichkeit und Wunsch: Chef oder Chefin?

Wer sitzt im Chefsessel? Nach wie vor sind die Chefetagen männlich geprägt. Ganz unabhängig vom Geschlecht: Den meisten Befragten sind die konkreten Führungsqualitäten und Kenntnisse der Vorgesetzten sehr wichtig, sie wünschen sich vor allem Manager mit guten „Soft Skills“, fachliches Wissen spielt eine geringere Rolle. Lieber einen Chef oder eine Chefin? 72% Ob es sich um einen Chef oder eine Chefin handelt, spielt für die meisten der Befragten keine Rolle. Für diejenigen, die explizit Männer oder Frauen als Vorgesetzte wünschen, sind vor allem positive Erfahrungen in der Vergangenheit der Hauptgrund für die Präferenz. ist es egal, ob die Führungskraft eine Frau oder ein Mann ist. 25% 75% männlicher Vorgesetzter weibliche Vorgesetzte 9% 19% wünschen sich explizit eine weibliche bzw. männliche Führungskraft.
Eine Frage der Führung

Wie wohl sich ein Berufstätiger fühlt, hängt auch viel von den unmittelbaren Vorgesetzten ab. Am meisten benötigen Führungskräfte ihrer Meinung nach soziale und kommunikative Kompetenzen, etwa Einfühlungsvermögen und Konfliktmanagement – die Befragten bewerteten dieses Skillset für Sie am wichtigsten.

Zufrieden mit dem Chef

Führungskräfte genießen in Deutschland großes Vertrauen: 70 Prozent der Befragten bescheinigen ihren Chefs, als Führungskräfte geeignet zu sein. Überdurchschnittliche Werte bescheinigen die Befragten Ihren Führungskräften bei Methodenkompetenz und Fachkompetenz. Am schlechtesten schneiden die Führungskräfte in der technischen Kompetenz ab.

Wirklichkeit und Wunsch: Spezialist oder Generalist?

Deutschland:
Land der Spezialisten oder Generalisten?
Auch wenn sich Berufsbilder und Tätigkeiten immer stärker ausdifferenzieren: Die meisten Erwerbstätigen halten sich selbst für Generalisten, also für Fachkräfte, die vielseitig einsetzbar sind. Wer breit aufgestellt ist, kann an verschiedenen Stellen eingesetzt werden. Wanted:
Spezialist oder Generalist?
64% glauben, Unternehmen
suchen zukünftig
eher Spezialisten.
Diese Selbsteinschätzung ist das Gegenteil zu dem Trend, den die Umfrageteilnehmer bei Unternehmen sehen: Sie vermuten, dass diese aktuell eher nach Spezialisten Ausschau halten und auch in Zukunft mehr Spezialisten suchen werden – dennoch möchte der Großteil weiterhin Generalist bleiben. 55% möchten trotzdem
auch in Zukunft
Generalist bleiben.
64% bezeichnen sich
eher als Generalisten.
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