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Wirklichkeit und Wunsch bei der Arbeitsflexibilität

Wie flexibel arbeiten wir? Arbeitnehmer messen flexiblen Arbeitszeiten und -modellen eine immer höhere Bedeutung bei. Für mehr Flexibilität sorgt auch die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten: Homeoffice ist in Deutschland aber noch längst kein Standard. Wie flexibel wollen wir arbeiten? 73% wollen sich die Arbeitszeit
komplett frei einteilen.
Der Großteil der Berufstätigen würden sich ihre Arbeitszeit gerne komplett frei einteilen. Auch wenn dies bedeutet, spätabends oder am Wochenende zu arbeiten – viele würden das in Kauf nehmen, um dafür zu anderen Zeiten frei zu haben. 19% Bevorzugung bisher wenig
vertretener Personengruppen.
34% 12% der Arbeit wird im
Homeoffice erledigt.
können sich die
Arbeit frei einteilen.
Gewissenhaft und engagiert

Festangestellte und Freiberufler in Deutschland träumen einerseits von Freiheit, andererseits sind sie extrem pflichtbewusst, wenn es um Arbeiten bei Krankheit oder Unterforderung im Job geht. Viele Arbeitnehmer arbeiten sogar im Krankheitsfall aus einer inneren Motivation oder aus einem empfundenen Pflichtbewusstsein heraus, ohne dass ein Arbeitgeber oder eine Führungskraft das erwarten würde. Sie zeigen hohes Engagement, fordern dafür aber flexible Strukturen.

Zuhause ist es am schönsten

Die meisten Befragten betrachten das Thema Homeoffice dennoch durchaus differenziert: Während mögliche Vorteile überwiegen, wie effizienteres Arbeiten durch weniger Ablenkung oder stärkere Motivation, wenn der Wunsch nach Homeoffice erfüllt wird, werden mögliche Nachteile wie schlechterer Informationsfluss nicht außer Acht gelassen.

Wirklichkeit und Wunsch im Krankheitsfall

Arbeiten trotz Krankheit:
Pflichtbewusstsein der Arbeitnehmer?
Dass viele im Krankheitsfall zur Arbeit kommen, liegt selten an gefühlten Erwartungshaltungen von Arbeitgeber oder Kollegen. Vielmehr denken Berufstätige pragmatisch – sie arbeiten, weil die Aufgaben sonst liegen bleiben. Arbeiten trotz Krankheit: Wichtig für mehr
Anerkennung vom Arbeitgeber?
72% Nein. Obwohl es nicht wichtig ist für die Anerkennung vom Chef, erscheint dennoch ein Großteil krank zur Arbeit. Dabei sind sich die Berufstätigen der negativen Folgen bewusst, die ihr Verhalten mit sich bringt. 28% Ja. 29% 71% arbeiten trotz
Krankheit.
bleiben
krank zuhause.
31% 42% Arbeit sonst nicht machbar Eigenmotivation Gründe: 77% 74% Gefahr, die Kollegen anzustecken Verzögerte Genesung Negative Folgen:
Ausgelastet oder überlastet?

Langweilig wird es den meisten während der Arbeit nicht, das zeigen die Antworten zum Boreout-Syndrom, also der ständigen Unterforderung im Arbeitsleben. 67 Prozent aller Befragten halten sich nicht für Boreout-gefährdet und mehr als die Hälfte müssen eher Überstunden leisten, um ihren Aufgaben nachzukommen.

Bloß keine Langeweile, bitte!

Eine permanente Unterforderung im Job kann ähnlich belastend sein wie Stress und Burnout. Auch Arbeitgeber und Unternehmen sollten sich Gedanken machen, wie sie das Potenzial ihrer Mitarbeiter am besten nutzen und Fähigkeiten nicht verkümmern lassen. Wichtig sind Abwechslung, Sinnhaftigkeit der Arbeit, Anerkennung und Feedback.

Wirklichkeit und Wunsch: Überstunden vs. Boreout

Fleißiges Deutschland? Zwischen
Überstunden und Langeweile:
Die Berufstätigen in Deutschland sind gut ausgelastet, wenn nicht sogar überlastet. Bei mehr als der Hälfte der Erwerbstätigen ist es selbstverständlich Überstunden, respektive Extrastunden bei Freiberuflern, zu leisten, um alle Aufgaben zu erledigen. Fleißiges Deutschland! So reagieren
wir auf Langeweile:
72% suchen selbst aktiv
weitere Aufgaben.
Auch wenn es bei der Arbeit mal ruhiger zugeht: Anstatt auf Besserung zu warten, wird man lieber aktiv. Die meisten, ganze 97 Prozent, würden es gar nicht erst zum Boreout kommen lassen. Zwölf Prozent würden als Maßnahme gegen Unterforderung sogar den Job zu wechseln. 28% fordern weitere
Aufgaben ein.
53% 33% sehen bei sich oder Kollegen
das Risiko dauerhafter
Unterforderung.
arbeiten länger,
um alle Aufgaben.
erledigen zu können.
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