Überspringen zu Hauptinhalt

Wirklichkeit und Wunsch: Scheitern

Welche Konsequenzen
hat Scheitern heute?
Knapp die Hälfte der Befragten verliert nach einem Misserfolg die Anerkennung im Team. Oft wird Scheitern negativ kommuniziert und wirkt sich als Hemmnis auf die Karriere aus. Negativreaktionen 45% geben an, dass Scheitern an neuen Aufgaben Konsequenzen hat: Verlust der Anerkennung im Job Negative Kommunikation des Misserfolgs Negative Auswirkungen auf die Karriere 41% 49% 42% Welche Konsequenzen
sollte Scheitern haben?
66% Fortschritt durch Scheitern Das Verständnis für die Wichtigkeit einer modernen Fehlerkultur scheint auch in Deutschland angekommen zu sein. Eine Mehrheit wünscht sich, dass Scheitern Bestandteil von Weiterentwicklung und Fortschritt wird. 63% Offener Umgang / Ermutigung nach Misserfolgen 86% 58% Keine Karriereeinbußen wünschen sich mehr Fehlertoleranz: Wunschreaktionen
Mangelnde Fehlerkultur

Während es im Silicon Valley fast zum guten Ton gehört, zu scheitern und dabei womöglich Millionen an Investorengeldern in den Sand zu setzen, geht man in deutschen Unternehmen lieber auf Nummer sicher – mit direkten Folgen für die Unternehmen.

Der Wunsch nach einem anderen Umgang ist da: Eine überwältigende Mehrheit der Befragten möchte eine andere Fehlerkultur.

Scheitern dürfen

Viele Konzerne haben die herrschende Fehlerkultur bereits als Hemmnis erkannt und bieten Raum fürs Ausprobieren an – doch ob sich die entwickelten Innovationen im Gesamtunternehmen bewähren, muss sich zeigen. Auch Führungskräfte sollten dazu stehen, Misserfolge gehabt zu haben. Wenn ein Projekt gescheitert ist, bietet eine Fehleranalyse die Chance, es bei einem Folgeprojekt besser zu machen und etwas Neues zu entwickeln.

Wirklichkeit und Wunsch: Innovation

Innovation? Fehlanzeige! Fachkräftemangel und Digitalisierung fordern die Innovationskraft deutscher Unternehmen heraus. Doch nur wenige fördern Innovationen ihrer Mitarbeiter oder fordern Ideen aktiv ein. Oftmals können Mitarbeiter zwar innovative Vorschläge einbringen, doch scheitert es dann an der Umsetzung. Innovationsschmiede Deutschland? 81% würden gerne in einem innovativeren Unternehmen arbeiten. Die Lust auf Innovation ist bei den Berufstätigen deutlich vorhanden: Eine große Mehrheit möchte in einem innovativeren Unternehmen arbeiten oder als Freelancer beauftragt sein. Auf Platz 1 der Wünsche für mehr Innovation stehen aufgeschlossene Vorgesetzte, gefolgt von Bildungsangeboten oder Workshops zum Thema Kreativität. 39% der Unternehmen fördern Innovationen nicht.
Mehr Innovation wagen

Bei konkreten Maßnahmen zur Förderung von mehr Innovation sieht es nach wie vor dürftig aus. Unternehmen in Deutschland scheinen vor allem sparsam vorzugehen: Budget zur Ideenumsetzung erhalten nur wenige Berufstätige.
Boni oder Incentives für Ideen oder einfach Räumlichkeiten für kreatives Denken findet man ebenfalls nur selten.

Ideen fördern

Wie wichtig Innovation ist, hat auch die Bundesregierung erkannt – sie stellt besonders für kleine und mittelständische Unternehmen finanzielle Hilfen zur Innovation bereit. Das betrifft nicht nur Forschung und Entwicklung bei Produkten oder Dienstleistungen, sondern auch Neuerungen bei der Art zu arbeiten.

Wirklichkeit und Wunsch: Lerneifer

Man lernt nie aus! Das lebenslange Lernen ist in der Wissensgesellschaft Garant für Erfolg. Ob Handwerker, IT-Fachkraft oder Sachbearbeiter: Niemand kann damit rechnen, einmal gelerntes Wissen auf Jahrzehnte hinaus anwenden zu können. Die Digitalisierung fordert von allen permanenten Wissenserwerb. Lerneifer – ein Leben lang? 98% legen Wert auf ständige Weiterentwicklung im Berufsleben. Berufstätige in Deutschland sind mit überwältigender Mehrheit der Auffassung, dass lebenslanges Lernen notwendig ist. Teilweise zahlen sie für Bildung aus eigener Tasche: Die Zahl der berufstätigen Studierenden steigt regelmäßig. 59% haben im Unternehmen die Chance auf lebenslanges Lernen.
Über SThree

Die 1986 in London gegründete SThree Group ist eine international tätige Personalberatung. SThree unterstützt Fach- und Führungskräfte bei der individuellen Karrieregestaltung ebenso wie Unternehmen bei der Suche nach hochspezialisierten Mitarbeitern für Festanstellungen und Projektaufträge. Mit derzeit über 2.800 Beschäftigten weltweit, zählt die Personalberatung zu den größten der Branche und ist in Deutschland führender Vermittler von Professionals in Festanstellungen.

Die Geschäftszweige

Mit den Geschäftszweigen Computer Futures, Progressive Recruitment, Huxley und Real Staffing deckt SThree im deutschsprachigen Raum die Bereiche IT, Ingenieurswesen und Global Energy, Bank- und Finanzwesen sowie Life Sciences ab. Als Branchenexperten kennen die spezialisierten Berater die Herausforderungen der jeweiligen Märkte und profitieren von ihrem lokalen wie internationalen Kunden- und Kandidatennetzwerk.

Auf den Punkt gebracht
Möchten Sie mehr erfahren?
Postanschrift

SThree GmbH
Goetheplatz 5-11
60313 Frankfurt am Main

An den Anfang scrollen